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Klage gegen US-Firma wegen Gentests bei Angestellten eingereicht |
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Washington, 10. Februar (AFP) - Eine US-Regierungskommission hat erstmals Klage gegen ein Unternehmen eingereicht, das seine Angestellten Gentests unterzieht. Die Kommission gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz (EEOC) habe in ihrer Klage beim Bundesgericht in Sioux den sofortigen Stopp dieser Praxis gefordert, berichtete die "Washington Post" am Samstag. Nach Angaben der Kommission ließ das Unternehmen Northern Santa Fe Railroad die Arbeitnehmer auf die genetische Veranlagung zu einer Handwurzelerkrankung testen. Mehrere Angestellte hatten zuvor Entschädigungen verlangt und argumentiert, die Erkrankung sei die Folge ständig wiederkehrender Handgriffe bei ihrer Arbeit. Einem Angestellten, der sich nicht untersuchen lassen wollte, wurde der EEOC zufolge gekündigt. Das Unternehmen kündigte an, die Tests zunächst für 60 Tage auszusetzen. |
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