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Verletzung des Rückenmarks im Labor reversibel
Versuche mit Ratten erfolgreich

 

Cambridge (pte, 18. April 01/09:30) - Wissenschaftlern des Cambridge University Centre for Brain Repair http://www.brc.cam.ac.uk  ist es gelungen, Nervenschäden durch die gezielte Förderung der Regeneration von Zellen in Gehirn und Rückenmark rückgängig zu machen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Regeneration der Nervenfasern. Eine der Ursachen für die mangelnde Regeneration ist das Narbengewebe, das sich an der Verletzung bildet. Dieses Gewebe bildet Moleküle, die die Regeneration blockieren. Durch den Einsatz des bakteriellen Enzyms Chondroitinase konnte diese Blockade jetzt beseitigt werden. Dieses Verfahren soll in Zukunft Teil eines neuartigen Behandlungsansatzes für Verletzungen des Rückenmarks werden, der in fünf bis zehn Jahren eine teilweise Wiederherstellung ermöglichen soll.

Chondroitinase spaltet einen Teil der blockierenden Moleküle auf. Nach erfolgreichen Tests mit Gewebekulturen, wurde das Enzym jetzt erstmals Ratten mit verletzten Wirbelsäulen verabreicht. Wie die BBC berichtet, zeigten Tests, dass die Tiere einen Großteil der neurologischen Funktionen wiedererlangten. Der leitende Wissenschaftler James Fawcett erklärte, dass jetzt der Nachweis gelungen sei, dass Chondroitinase nach einer Verletzung die Gesundung fördern kann. Jetzt eröffneten sich Perspektiven für verschiedene Verfahren zur Behandlung von Verletzungen im Bereich Rückenmarkt und Zentralnervensystem. In Großbritannien sind jährlich rund 1.000 Patienten betroffen, in den USA 10.000. Zum Zeitpunkt der Verletzung sind sie durchschnittlich 19 Jahre alt. Action Research http://www.actionresearch.co.uk  

Nähere Informationen zu diesem Thema finden sich im Internet unter
http://www.med.harvard.edu/AANLIB/home.html