1. Ganz schnell sollte die Regierung eine Gesetzesänderung herbeiführen, nach der alle börsennotierten Aktiengesellschaften ihre Aktien auf Namensaktie umstellen MÜSSEN. Transparenz schaffen um zu sehen, wer überhaupt den Konzern kontrolliert.

  2. Haftung für das Amt in Politik und Wirtschaft: wer ein Unternehmen grob fahrlässig in die Insolvenz führt oder dessen Unternehmen feindlich übernommen wird, haftet, soweit nicht gesetzlich schon geregelt, künftig mit seinem Privatbesitz und Gehalt. Gleiches gilt für Abgeordnete, die vom Amt zurücktreten mussten oder vorzeitig ihr Amt zur Verfügung stellen (Beispiel Lafontaine, Scharping).

  3. Stärkere Aktivitäten des Mitgliedstaates Deutschland innerhalb der EU, wie dies auch seitens Schwedens, Englands, Dänemarks, Frankreichs, Hollands und Italiens der Fall ist. Die Osterweiterung steht an. Schaffung eines Europa-Ministeriums.

  4. Der IT-Bereich ist sträflich in Deutschland vernachlässigt. IT-Unternehmen werden seitens der Banken und Finanzämter falsch bewertet, da hier die Fachkompetenz fehlt. Schaffung eines IT-Ministeriums.

  5. Neubesetzung des Finanzministeriums mit einem Wirtschafts- und Finanzfachmann.

  6. Einsetzung einer Sonderkommission unter Beteiligung von Angehörigen der betroffenen Bevölkerung zur Überprüfung der Privatisierungen Treuhand und LPG.

  7. Haftung des Anwalts mit seinen Gebühren. Bei Prozessverlust entscheidet das urteilende Gericht, ob überhaupt und in welcher Höhe der Mandant Anwaltsgebühren seinem Anwalt zu zahlen hat.

  8. Die Anwaltsgebühren im Insolvenzverfahren werden dergestalt geändert, als der Anwalt nicht erhöhte Gebühren bei Insolvenzeröffnung erhält, sondern wenn erfolgreich saniert wurde.

  9. Offenlegung der Anwaltsgebühren für vorläufiges Insolvenzverfahren und Insolvenzeröffnung.

  10. Der ehemalige Betriebsrat erhält ein Kontrollrecht über die Tätigkeiten der Insolvenzverwaltung. Er erstellt ebenfalls ein durch das Insolvenzgericht zu berücksichtigendes Gutachten.

  11. Die Insolvenzverwalter müssen eine ¼-jährliche Statistik für jeden einsichtbar abliefern, damit offenkundig und transparent wird, wer in welchem Verhältnis sanieren konnte oder es zur Insolvenzeröffnung kam. Auch hier müssen die schwarzen Schafe an den Pranger.

 

Wolfgang Grupp, TRIGEMA-Chef am 12.08.2002 im Tagesspiegel online: "...Die Haftung der Verantwortlichen muss gegeben sein. Bei Managern mindestens mit den Bezügen, die sie in dem Unternehmen bekommen haben. Wenn die Vorstände und Aufsichtsräte entsprechend haften müssten, würde unsere Wirtschaft anders aussehen.."

 
Linkhinweise unseres Berichts

http://www.bundesfinanzministerium.de/Bundesbeteiligungen-.500.htm – Privatisierung von Bundesvermögen
http://www.minet.uni-jena.de/~aml/infosem/tex_archiv/www_archiv/node46.html – Langzeitgedächtnis
"Enteignungsgleicher Eingriff" - die FU-Berlin zum Thema
http://www.cenjur.de/cenjur/pmemailcab_kaktie.htm Namens- Inhaberaktie – Öffnung der Geheimarchive
http://www.cenjur.de/cenjur/pmcab_kaktie.htm Namens- Inhaberaktie
http://www.cenjur.de/elsa.htm – die Insolvenz der ELSA AG
http://www.cenjur.de/tabula.htm - Bundestagswahl - 10 Fragen – keine Partei hat Stellung bezogen
http://www.cenjur.de/cenjur/pm_eichel200802.htm – zur Hochwasserkatastrophe – wie man helfen kann...
http://www.cenjur.de/europa/osterweiterung.htm – cenjur zur Osterweiterung
http://www.seidl.de/europa/nizza_linkohrmdep.htm – Rolf Linkohr, MdEP zum Iren-Nein Nizza
 

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