|
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte nehmen Sie von beigefügter PM Kenntnis, die wir insbesondere wegen der derzeitigen nationalen katastrophalen als auch weltpolitischen Lage und die doch interessanten Zusammenhänge mit dem 2ten Weltkriegsbeginn für dringend geboten halten.
Unsere Kernfrage und Kernaussage: in welchem Mehrheitsbesitz befanden sich unsere Konzerne
I.G. Farben, Hoechst, VEBA, BAYER, BASF, Schering, Boeheringer, Ruhrgas, Preussag, Deutsche Bank, SIEMENS, Mercedes 1925 bzw.1930. Der Ausbruch des 2ten Weltkrieges war ja Folge einer Weltwirtschaftskrise. Nur: wem gehörten eigentlich zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise unsere Konzerene mehrheitlich? Wenn man sich unsere ausverkauften Konzerne heute anschaut, sieht, dass sie sich nicht mehr im Mehrheitsbesitz deutscher Anteilseigner befinden, wir bereits veramerikanisiert sind, uns kein Mineralölkonzern mehr gehört, drängen sich Vergleiche und Fragen mit 1925 auf. Werden u.a. aus dem Grund (dass wir dann die wirklichen Machthaber erfahren würden) die Geheimarchive nicht geöffnet? Ich denke, die Aktionäre und Aktionärsmehrheiten spielen eine übergrosse Rolle. Interessant dürfte für Sie noch der Hinweis auf Walther Leisler Kiep sein. Seine Frau ist eine geborene ter Meer. Schauen Sie mal zu
I.G. Farben und schauen Sie, wer Grossaktionär bei Hoechst ist/war. Zwischen Gerhard Schröder und Walther Leisler Kiep dürfte ein ähnliches Verhältnis bestehen, wie zwischen Scharping und Hunzinger (ich erinnere an den VW/Lopez-Deal im Dezember 96). Gerhard Schröder war zu der Zeit MP in Niedersachsen. Wer ist mit welchen Anteilen Aktionär bei VW?!!
Es ist Wahlkampf. Was ich mit dieser Meldung erreichen will: welcher Politiker hat das Rückgrat und den Mut, sich wirklich für unser Land und unser Volk einzusetzen. Die Pressemeldung zur Inhaber- und Namensaktie - Anteilseigner 1925 und damit die wahren Kollaborateure zu hinterfragen, endlich beginnen, die Wahrheit zu Tage zu fördern, unserem Volk wieder Mut und Hoffnung zu geben. Wir können aus der Geschichte lernen, machen wir nicht wieder den Fehler von 1925 - schauen Sie sich an, wie seitens der Parteien privatisiert wurde: in Inhaberaktien, seit 1960. Ein fataler Fehler, wie wir heute sehen. Es gehört uns nichts mehr - Gerhard Schröders grösster Fehler in seiner Kanzlerzeit war für mich, den blauen Brief nicht anzunehmen. Deutschland hatte ihn allemal verdient.
Für unser Land kann ich nur hoffen, dass die FDP nicht wieder an die Regierung kommt. Ihr werfe ich grösste Säumnisse vor, stellte sie fast ausschliesslich den Wirtschaftsminister, doch haben wir keine Wirtschaftsdatenbank. Jahn und Vogel installierten gottlob 1970 juris, die juristische Datenbank, denn auch dieses Ministerium war fast ausschliesslich in Händen der FDP, so fatal sehen auch unsere Gesetze aus, nicht einmal konsolidierte Fassungen gibt es und wer hat schon die juris-Normendatenbank ausser der Gesetzgeber?
Beste Grüsse
Gudrun Seidl, Mitglied der WissenschaftsPresseKonferenz
cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin |