EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz
David Byrne: Gemeinsame Position zur Vorschrift über tierische Nebenprodukte


 

Brüssel/Berlin, 19.06.2001 um 18:28  David Byrne, in der Europäischen Kommission zuständig für Gesundheit und Verbraucherschutz, hat die Zustimmung von Kommission und Europäischem Parlament zu den Vorschriften über tierische Nebenprodukte begrüßt. Damit sollen Krisen wie die BSE-Erkrankungen und die Kontamination von Lebensmitteln mit Dioxin wirkungsvoll bekämpft werden. 

Mit den neuen Rechtsvorschriften gelten für Futtermittel ebenso strenge Vorschriften wie für Nahrungsmittel. Außerdem wird festgelegt, was mit den tierischen Produkten passieren soll, die aus der Nahrungskette entfernt werden. 

Weiterhin untersagt bleibt die als Kannibalismus in der Tierwelt bezeichnete Fütterung von tierischen Produkten an Pflanzenfresser. Allesfresser wie z.B. Schweine dürfen nur mit tierischen Nebenprodukten ernährt werden, die den strengen Regeln für unbedenkliche Nahrungsmittel für Menschen entsprechen. Die Verwendung von sogenanntem Separatorenfleisch bleibt ebenfalls verboten. 

Weitere Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie ebenso im Internet wie Antworten auf häufig gestellte Fragen. 

 

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