Politisches Nachspiel der Niederlage Deutschlands gegen England - Im EP wird Bayern die Schuld zugewiesen

 

Ein politisches Nachspiel hatte die haushohe Niederlage Deutschlands gegen England vom vergangenen Samstag im europäischen Parlament. 

 

Ein britischer Abgeordneter hatte zu Beginn der Parlamentssitzung darauf hingewiesen, dass die meisten Spieler der britischen Mannschaft aus Teams aus seinem Wahlkreis im Nord-Westen Englands kommen, was für diese Region sprechen würde.

Der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz (Aachen) nahm dies zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass "die überwältigende Mehrheit der deutschen Spieler aus Bayern kommt" und dafür den Vorsitzenden der CSU-Abgeordneten im EP, Markus Ferber, verantwortlich gemacht, dass Deutschland so hoch verloren habe.

Markus Ferber: "Im Vergleich zu Alemannia Aachen können sich die Spieler aus Bayern durchaus sehen lassen."

 
Für weitere Infos:  Büro Markus Ferber, MdEP, Telefon: +33-388-17230
 

Anmerkung Gudrun Seidl, cenjur:  unsere Recherchen haben ergeben, dass zwar in dem fraglichen Desaster-Spiel Deutschland - England 3 Spieler aus einer bayerischen Mannschaft mitspielten, aber 6 aus NRW - Herr Schulz: peinlich, einfach nur peinlich - der Schuss dürfte wohl nach hinten losgegangen sein! Tip: vor Inbetriebnahme des Mundwerks Gehirn einschalten oder nochmals Grundschule erstes Schuljahr besuchen...

 

Gudrun Seidl, cenjur, 05. September 2001