|
Strafen für Nicht-Beachtung der
Umrechnungskurse |
|
|
Mit der Umstellung von nationaler Währung auf Euro sollen die Verbraucher vor Preiserhöhungen geschützt werden, die durch Aufrunden in der neuen Währung entstehen. Alle Euro-Mitgliedstaaten sehen deshalb in ihrer nationalen Gesetzgebung Strafen für Unternehmen vor, die sich nicht an die
offiziellen Umrechnungsregeln halten. |
|
|
|
|
Die
EU-Kommission teilt mit: |
|
|
|
|
|
Deutsche
Welle Pressemeldung vom 23. Oktober 2001: Euro-Einfuehrung macht Waren teurer |
|
|
|
|
|
|
|
|
machte cenjur bereits das Europa-Parlament auf fehlende Kontrollmechanismen deutlich aufmerksam. Wie zum Beispiel eine Kontrolle aussehen kann, möchte cenjur anhand der Währungsumrechnungstabellen verdeutlichen. Die uns bisher bekannten gehen von gerundeten DM-Beträgen aus, während der Handel seine Ware bereits auf gerundete EURO-Beträge anbietet. Wie, bitte, soll da der Verbraucher kontrollieren können, zumal der EURO fast den doppelten Wert der DM hat, also doppelte Preiserhöhung oder Preisermässigung! |
|
|
|
|
Der Handel reagiert bekanntlich sehr schnell; das ist schliesslich sein Geschäft. Der Verbraucher aber muss nun seinerseits die Möglichkeit der Überprüfung haben und nicht tatenlos zusehen, wie u.U. ein ganzer Markt zerstört wird, was wir ja gerade erst durch BSE erleben mussten und immer noch müssen. Währungsumstellung bedeutet auch, Marktbeobachtung - wie reagiert der Handel auf gesetzliche Vorgaben und Verpflichtungen - hier sind die Verbraucherschutz-Organisationen gefordert. In Europa das Kommissariat David Byrne (sehr empfehlenswert!) und das Europa-Parlament - in Deutschland das nicht gerade auskunftsfreudige Ministerium Künast (ungenügend, inkompetent) und die deutschen Verbraucherschutz-Zentralen. Auch die deutsche Presse ist gerade jetzt vor der EURO-Umstellung in besonderem Masse zur Wachsamkeit aufgerufen, um schnell wesentliche Hinweise geben zu können. |
|
|
|
|
Der EURO soll die einheitliche Währung aller Unionsbürger werden und sein und nicht für sich selbst auserwählte Abzocker. Hierauf zu achten, das zu kontrollieren und zu unterbinden, sind wir alle berufen. Dazu gehört auch, die DM nicht als heimliche Zweitwährung im aussereuropäischen Ausland weiterzuführen bzw. weitergeführt zu dulden (hier ist auch OLAF, die europäische Betrugsbehörde gefordert). Entweder sind wir eine europäische Gemeinschaft oder Deutschland tritt aus der EU bzw der Währungsunion aus, wie England Letzterer erst gar nicht beigetreten ist (und über Echelon mit Amerika Europa ausspioniert). Der all das zahlende EU-Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, was mit seinem Geld geschieht, damit wir nicht wieder dort hingelangen, wo wir einmal vor 68 Jahren waren. |
|
|
|
|
|
Gudrun Seidl,
cenjur CE juristisch-politisches Info-Magazin von SEIDL |
|
|
|