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Vision
2100 - cenjur fordert die Kreation
einer
Sprache für Europa! Link |
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Sprachbenachteiligung
| Je parle parfaitement
l'Allemand! Meine Muttersprache ist deutsch. Die spreche und
verstehe ich wirklich ausgezeichnet, darin fühle ich mich
sicher, darin denke, träume und erkläre ich. Natürlich verstehe ich
daher auch keine andere so gut. Fehlerhafte Übersetzung hier -
fehlerhafte Übersetzung da... - Mein Kopf ist voll von
Problemen unserer Kinder und Jugend, von Christentum und
Judentum, Europäischem Parlament, Europäischer
Kommission, EU-Recht, Europäischem Gerichtshof, von
Mitgliedstaaten, nationalem Recht, Bundesverfassungsgericht,
Bundesgerichtshof, von Journalismus, Internet, Datenbanken und Computer, von Korruption und Vetternwirtschaft,
von Aktienschwindel und Börsencrash, von Inhaberaktie und
Namensaktie, von Karateübungen und Motorrädern - von
Schildkröten und Walen - wie soll da noch Platz sein für eine perfekte
Fremdsprache? |
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*)
17. Januar 2003: Sondermeldung von cenjur: |
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ob EuGH, ob EU-Kommission - wir erhalten
auf Anfrage und Anforderung hin deutschsprachige Dokumente oder
Links dorthin eingebaut! Danke an dieser Stelle an EuGH und
Kommission! Es muss also an der Trägheit der bundesdeutschen
Regierung liegen, dass uns die Deutschsprachigkeit vorenthalten
wird. Wann und wo immer cenjur den deutschsprachigen Text
forderte, wurde er letztlich zur Verfügung gestellt: durch
freundliche Helfer bei Kommissar Byrne, als BSE auf den Markt
kam, durch freundliche Helfer bei EuGH und Kommission. Wenn also
"Deutsch" in EU-Dokumenten oder auf EU-Seiten nicht zu
finden ist, ist dies ein Verschulden der bundesdeutschen
Regierung. Denn die macht es sich besonders leicht: da schnauzt
der Kanzler die damalige finnische Ratspräsidentschaft an und
dort wird auf ihren Seiten auf englische oder französische
EU-Seiten verlinkt. Ihr ist es ganz offensichtlich egal, allen
voran den Grünen, die spoken inglisch! Und wenn nicht, haben
sie ja einen dicken Steuersäckel, aus dem sie sich ihre
benötigten Übersetzungen finanzieren lassen. |
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Oder
ist Deutschland bereits von
Amerika und England feindlich übernommen, dass wir uns
langsam eine andere Muttersprache angewöhnen müssen? Daher
auch permanente Börsenmeldungen in deutschen Medien,
Vorbereitungen auf Krieg, Terror, biologische Angriffe,
Unruhestiftung, Chaos? |
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Mit
welchem Recht - auf welcher Grundlage - erlaubt sich der EU-Mitgliedstaat
Finnland gegen die EU-Programme Sokrates und Lingua sowie die Ratsentschliessungen
812 von 1995 und 103 von 1998 vorzugehen, indem er die neue Kommission lediglich in englischer und französischer
Sprache ins Internet einstellen lässt)? *)
Welche
Massnahmen wurden seitens des Parlaments, der Kommission und des Ministerrates
gegen Finnland unternommen bzw. gedenkt man zu unternehmen?
Unsere
Parlamentarier sowie Kommissare - einer ist ja schon auf Zwangs-Urlaub,
da könnte vielleicht bereits Herr Verheugen mithelfen - bittet SEIDL
um unverzügliche Klärung. Nachweislich ist deutsch die meistgesprochene
Sprache innerhalb der Europäischen Union.
Bekanntlich
war bis Kriegsende die Wissenschaftssprache deutsch (Raketenforschung,
Gentechnik, Biotechnologie) und wurde danach englisch. EU-Schüler
und -Studenten, die nicht englisch zur Muttersprache haben, sind innerhalb
der EU benachteiligt. Einen Ausgleich erhalten sie nicht. Im Gegensatz
zu englischen Muttersprachlern müssen sie eine gesamte Hirnwindung
für eine zweite Sprache blockieren (um konkurrenzfähig zu werden
bzw. zu bleiben), verlieren wichtige Zeit, ohne dafür einen entsprechenden
Ausgleich zu erhalten.
Das
ist eine einwandfreie (Wettbewerbs-)Benachteiligung und Chancenungleichheit gegenüber englischen
Muttersprachlern. *)
Dass die englische eine
Weltsprache ist, ist unbestritten und soll auch unbestritten bleiben.
Unbestritten bleiben soll auch, dass diese Sprache mit allen zur Verfügung
stehenden Mitteln als Weltsprache gefördert werden muss. Allerdings muss die
Chancengleichheit gewahrt bleiben. Mit welchem Recht steht innerhalb der EU
französisch auf der gleichen Stufe wie englisch? Warum stand 1967
General de Gaulle dem britischen Beitritt nach wie vor ablehnend gegenüber?
Hing es mit der Politik
der leeren Stühle und dem Agrarmarkt zusammen
oder waren es alte Feindschaften zu England (siehe Churchills Memoiren zum 2ten
WK) *)
Was
gedenkt man zur Chancengleichheit zu tun, insbesondere auch vor dem Hintergrund
der geplanten Osterweiterung? - Interessante
und richtige Handlungsweisen finden sich in 278 und 725 aus dem Jahre
2002 - Verlinkung und Hinweis
siehe hier! |
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Chancengleichheit
- für alle? |
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Gudrun
Seidl, 18. Juli 1999 |
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