Gudrun Seidl mahnt Bundes-FDP am 17.02.2000, 0.29 Uhr, mittels folgenden Forums-Beitrages ab:
- Hessen-Umfrage mehr als 100.000 Stimmen ist Unverschämtheit! Nehmen Sie diese Behauptung vom Server sonst zeige ich Sie an. Ihre Umfrage ist manipuliert, was durch zig Teilnehmer, ja sogar durch die Presse belegt werden kann. Sie verschweigen bewusst und um den Bürger zu täuschen Ihre Abstimm-Methode. Sollten Sie Ihre Meldung in der von Ihnen angebrachten Form nicht bis 17.02.2000, 10 Uhr den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst oder ganz vom Server genommen haben, zeige ich Sie wegen bewusster Falschmeldung und Irreführung an. Nochmals: Ihre Umfrage hier ist Betrug. Die Hessen-FDP erhält diese Nachricht per Fax. Gudrun Seidl
Dieser Beitrag - wie viele andere auf dem zensierten Bundes-FDP-Server - fiel der sogenannten "Umsortierung" zum Opfer und wurde von der FDP-Redaktion am 17.02.2000 um 09.13 Uhr (bewusst?) sinnentstellend in ein von Gudrun Seidl aus gegebenem Anlass eröffneten Forum "Für die Presse: Kennungskontrolle auf diesem Server" "einsortiert" (ein durchaus interessanter Trick der Bundes-FDP mit dieser "Verstecke- und Auseinandersortiererei". So kann sie getrost behaupten, nichts gelöscht, sondern nur (sinnentstellend) umsortiert zu haben!
Die Bundes-FDP verbreitet auf ihrem Server fdp.de Startseite bewusst folgende Falschmeldung:
(bewusst deshalb, weil sie auf die Manipulation mehrfach von den verschiedensten Teilnehmern seit mindestens 14.02.2000, also 2 Tage vor Erscheinen der bewussten Falschmeldung, konkret darauf hingewiesen wurde. Die Meldungen sind irgendwo von der FDP-Redaktion hin "umsortiert" worden, teils auch in einem eigenen Forum "Klasse Umfrage FDP - Was soll das?"):
- "Hessen-Umfrage Mehr als 100.000 Stimmen abgegeben Das Ergebnis der jüngsten Umfrage auf Portal Liberal: 88 Prozent sagten, Roland Koch sei als Ministerpräsident nicht mehr tragbar, 12 Prozent waren anderer Meinung. Mehr dazu...
SEIDL liegen Tagesprofile sowie Teilnehmerbeiträge vor, die grösstenteils bereits der Hessen-FDP zur Verfügung gestellt wurden. Insbesondere hielt Gudrun Seidl es für notwendig, Frau Minister Wagner von der Hessen-FDP rechtzeitig auf diese Manipulation hinzuweisen. So erfolgte der erste Hinweis und die erste Kontaktnahme bereits vor Lich, nämlich am 11. Februar 2000. Die EDV-Abteilung der Hessen-FDP hatte ähnliche Beobachtungen gemacht, so dass wir gemeinsam das Verhalten des Bundes-FDP-Servers überwachten und wesentliche Nachrichten sofort zugefaxt wurden.
Die Hessen-FDP unterstützt sofort eine Einstweilige Verfügung gegen diese bewusste Manipulation. Name und ladungsfähige Anschrift stehen SEIDL zur Verfügung.