Nahrungsmittel-Zusatzstoffe z.T. Gesundheitsschädlich
E-Nummern ./. Kritische Hinweise

Meine Lieblingsseiten: Bildschirmarbeit und Gesundheitsschädigung - Giftgas: http://www.free.de/WiLa/Arbeitsschutz/vdt.html

Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene und Freunde

Eva Nimmert und Dipl.-Ing. Bernd Wagner, Postfach 800 142, 4320 Hattingen

Datum: März 1988

Suchworte: Nahrungszusatz, Krebs, Gefahrstoffe, E-Nummer, Allergie, Chemikalien Unverträglichkeit, Nahrungsmittel Zusatzstoff ...

E-Nummernlisten verbunden mit Gefahreninhalten

E-Nummern-Auflistung nach Info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministers für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit
"Kennzeichnung von Lebensmitteln" - Die Bedeutung der E-Nummern im Zutatenverzeichnis - Stand 12/1987

Besondere Kennzeichen : C ... nach den Namen durch den Verfasser. Erklärungen dazu nach den Tabellen

Farbstoffe

E 100 Kurkumin
E 101 Lactoflavin (Riboflavin) : C
E 101 a : C
E 102 Tartrazin : -, !, *
E 104 Chinolingelb : -

E 110 Gelborange S: -, *
E 120 Echtes Karmin, Karminsäure, Cochenille : -
E 122 Azorubin : -, B, *
E 123 Amaranth : -, !, *
E 124 Cochenillerot A : -, *
E 127 Erythrosin : !

E 131 Patentblau V : -
E 132 Indigotin I (Indigo-Karmin)
E 140 Chlorophylle a+b
E 141 Kupfer-Chlorophylle : ~
E 142 Brillantsäuregrün : ~

E 150 Zuckerkulör : (B)
E 151 Brillantschwarz BN : -, V, *
E 153 Carbo medicinalis vegetabilis
E 160 a-f Carotine und Carotinoide : (C)
E 160 b Bixin, Norbixin, Annothan, Orlean : -
E 160 g Cantaxantin : !
E 160 d-f : C
E 161 a-g Xantophylle : A
E 162 Beetenrot, Betanin
E 163 Anthocyane

E 170 Calciumcarbonat
E 171 Titandioxid
E 172 Eisenoxide und -hydroxide
E 173 Aluminium : A.
E 174 Silber
E 175 Gold
E 180 Rubinpigment BK (Litholrubin) : -, *

Konservierungsstoffe
E 200 - E 203 Sorbinsäure und Sorbate : -
E 210 - E 213 Benzoesäure und Benzoate : !, *, K.
E 214 - E 219 p-Hydroxy-Benzoesäureester (PHB-Ester) : !, *
E 220 - E 227 Schwefeldioxid und Sulfite : !, *
E 230 Biphenyl (Diphenyl) : !, ?
E 231 - E 232 Orthophenylphenol und Netrium-Salz : !, ?
E 233 Thiabendazol : !, ?
E 236 - E 238 Ameisensäure und Formiate : ?
E 280 - E 283 Propionsäure und Propiate : ! (Verboten April 1988)

Antioxidationsmittel
E 300 - E 304 L-Ascorbinsäure und Ascorbate : C
E 301 - E 302 : K, E
E 306 - E 309 Tocopherole
E 306 Vitamin E-Extrakt : T
E 307 - E 309 : C
E 310 - E 312 Gallate : -
E 310 Propylgallat : +. +.
E 320 Butylhydroxianisol (BHA) : -, *
E 321 Butylhydroxitoluol (BHT) : -, *

Verdickungsmittel, Geliermittel
E 400 - E 405 Alginsäure mit Alginate : *
E 400 - E 404 : F
E 406 Agar Agar : *
E 407 Carrageen : P, L, M, *
E 410 Johannisbrotkernmehl
E 412 Guarkernmehl
E 413 Traganth : L
E 414 Gummi arabicum : -
E 415 Xanthan
E 440 Pektine
E 461 Methylcellulose
E 466 Carboximethylcellulose

Säurungsmittle und Säureregulatoren

E 260 - E 263 Essigsäure und Acetate : F. (Essigsäure)
E 270 Milchsäure : S.
E 290 Kohlendioxid
E 325 - E 327 Lactate (Salze der Milchsäure : S.
E 330 - E 333 Citronensäure und Citrate
E 334 - E 337 L (+) Weinsäure und Tartrate :
E 338 - E 341 Orthophosphorsäure und Phosphate : U., Bo
E 450 a-c Di-, Tri- und Polyphosphate : H., O, Bo
E 450 a Diphosphate : H., O, Bo
E 450 b Triphosphate : H., O, Bo
E 450 c Na-Kalium-Polyphosphate : H., O, !, Bo

Emulgatoren, Stabilistatoren
E 322 Lecithine
E 470 Salze der Speisefettsäure
E 471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
E 472 a-f Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Fruchtsäuren : V, !
E 475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren : -

Sonstige
E 251 - E 252 Nitrate (Salpeter) : !
E 420 Sorbit : n
E 421 Mannit
E 422 Glycerin
E 460 Microkristalline oder gemalene Cellulose

Bis hierhin: von der Bundeszentrale ----------
Ab hier vom Verfasser:

Ausserdem gibt es noch unter anderem

Säuremittel

E 296 Apfelsäure : C
E 297 Fumarsäure : C
E 350 Natriummalat
E 351 Kaliummalat
E 352 Calciummalat

E 500 Natriumcarbonate : Y
E 501 Kaliumcarbonate : Y
E 503 Ammoniumcarbonate : Y, Z
E 504 Magnesiumcarbonate : Y
E 507 Salzsäure : *
E 508 Kaliumchlorid
E 509 Calciumchlorid : R
E 510 Ammoniumchlorid : R, B

E 511 Magnesiumchlorid : R
E 513 Schwefelsäure : N
E 514 Natriumsulfat : N
E 515 Kaliumsulfat : N
E 516 Calciumsulfat : N
E 520 Aluminiumsulfat : N
E 523 Aluminium-Ammonium-Sulfat : N
E 527 Ammonium : Z
E 540 Calcium-Diphosphat Bo
E 543 Natrium-Calcium-Polyphosphate : !, Bo
E 544 Calcium-Polyphosphate : !, Bo

Süssstoffe, Aromastoffe
E 627 Natriumguanylat : G
E 628 Kaliumguanylat : G
E 631 Natriuminosinat : G
E 632 Kaliuminosinat : G
-------- äthylmaltol : C, !
-------- Cyclamat : X, C
-------- Saccharin : X, C

Emulgatoren
E 442 Ammonphosphatide : Ü, Bo
E 475 Polyglycerinester : -

Geschmacksverstärker
E 620 Glutaminsäure : *, !
E 621 Natriumglutamat : *, !
E 622 Kaliumglutamat : *, !
E 623 Calciumglutamat : *, !
E 625 Magnesiumglutamat : *, !
-------- Aspartame : C
-------- Acesulfam K. : C

Vitamine
-------- Niacin : !
-------- Vitamin C : C

Sonstige
E 915 Ester des Kolophoniums : W
-------- Aromastoffe : C
E 250 Natriumnitrit : *, !

Besondere Unverträglichkeiten und Gesundheitsschäden durch verschiedene E-Zusatzstoffe

Zusammenfassung verschiedenr Quellen zu möglichen Gesundheitsschäden durch Nahrungsmittel-Zusatzstoffe, die in Deutschland zugelassen sind.
In Zukunft ist nachzutragen !

a) Grundbeurteilungsmassstab ist die Veröffentlichung der Zeitschrift "Chance 10 / 1987, die Forschungsergebnisse anderer zitiert:

! : gegen diese Stoffe liegen so viele Verdachtsmomente vor, dass sie vom Markt genommen werden sollten
- : kann allergieauslösend wirken oder - erzeugen
C : wird heute synthetisch erzeugt, bei E 330 werden dadurch erhöht Schwermetalle durch den Darm aufgenommen (dadurch krebsfördernd)
(C) : wird heute auch synthetisch erzeugt
+. : erzeugt Blausucht bei Säuglingen (innerliches Ersticken)
n : kann Karies erzeugen
K : kann Blasenkrebs erzeugen
S. : das Blut kann bei Kleinkindern übersäuern (Stoffwechselstörungen)
Z : Zellgift
V : Stoffwechselschädigend
V. : Stoffwechselstörungen bei Kleinkindern beobachtet
T : Thrombosegefahr
E : Beeinträchtigung der Eiweissverdauung
I kann das Immunsystem schädigen
D : bestehender Darmkrebs verschlimmert sich
L : kann Leber schädigen

b) Die Zeitschrift "NATUR" 12 / 1987 bestätigt diese Angaben zum Teil und ergänzt zusätzlich. Grundlagen waren für sie Forschungsergebnisse Anderer.

~ : kann allergieauslösend wirken oder Allergien erzeugen
B : kann Blutschädigend wirken (Schädigung der Immunabwehr)
(B) : Verunreinigung: 4-Methylimidazol
A : kann Netzhaut der Augen schädigen
U. : Übernervosität, Unrast und Konzentrationsschwäche bei Kindern wurden beobachtet
G : kann Gicht verstärken
? : toxikologisch nicht ausreichend untersucht
X : kann erbgutschädigend wirken, unterstützt die krebsauslösende Wirkung anderer Stoffe

c) Die Zeitschrift "ÖKOTEST" 7 / 1987 bestätigt obige Angaben zum Teil und ergänzt zusätzlich. Sie beziehen sich auf Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg.

F kann Aufnahme von Eisen im Körper behindern ( Folge: Blutarmut )
P : kann Eiweissaufnahme stören
M : kann Magen- und Darmgeschwüre begünstigen
Ü kann zur Übersäuerung des Magens führen (Geschwüre begünstigen und verschlimmern, erzeugt Sodbrennen)
R : Schleimhautreizungen und Krämpfe möglich
O : kann Calciumaufnahme des Körpers behindern ( Knochenschwund als Folge )
H. : Übernervosität, Unrast und Konzentrationsschwäche bei Kindern wurden beobachtet
Y : in hoher Dosierung: Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe
N : kann Kopfschmerzen, Übelkeit erzeugen und Vitamin B1 zerstören
W : kann Allergie auslösen oder Allergie erzeugen
* : kann mit anderen Stoffen gesundheitsschädlich wirken

d) Vom Verfasser beobachtete besonderen Unverträglichkeiten

A. : steht unter Verdacht, Morbus Alzheimer auszulösen (Aluminium bindet ein Enzym. Dadurch entsteht MA)
K. : steht im Verdacht Magenkrebs zu erzeugen
F. : kann in Schleimhäuten von Mund und Rachen schnell Aphten erzeugen
Bo : kann bei Kindern und also auch bei Erwachsenen zeitweise Wesensveränderungen hervorrufen, insbesondere ist bekannt: Aggressivität, Unduldsamkeit, "Hyperaktivität" (anders als bei hoch Intelligenten, die sich eher passiv oder anteilnahmlos aber auch die Lehrer "störend" darstellen (Klassenklown u.a.)) Es gibt Hinweise, dass die Phosphate in der Nahrung die Verhaltensänderung bewirkt. Eine TV-Sendung dazu: ZDF, Conrad & Co, 9.10.1999, 14 Uhr 30, (wegen Fussball ausgefallen)

Die Beschreibungen in (....) wurden vom Verfasser hinzugefügt.

Mehr Claudio Minutella zu e-Nummern : http://www.minutella.ch/e//e-260.htm im Original von einer Schweizerischen Krankenkasse übernommen

Neuere unkritische Listen-Erweiterung mit E-Nummern : http://www.chemie.uni-bonn.de/oc/ak_br/PEOPLE/Rote/e-nummer.html
Übersichtsseite der Uni Giessen dazu: http://www.uni-giessen.de/nutriinfo/technik.htm#zusatz darin auch andere

Besondere Hinweise: Ich habe die Information, dass Essigsäure (E 260) chemisch hergestellt wird.
Auch ist das Produkt nicht gesundheitlich unbedenklich. z.B. ich und auch meine Bekannte bekommen sofort bei Genuss von Fisch in Essigsäure Aphten im Mund, ebenso bei Gurken in Essigsäure und anderem.
Solche Reizungen der Schleimhaut fehlen in den Aufzählungen aller kritischen Untersuchungen. Die Aphten tun aber sehr weh beim Essen u nd halten sogar 14 Tage lang. Bestimmte Medikamente (Pilzschutz: "Amphomoronal" bei der Therapie von Krebskranken (Uniklinik Essen, I1)) verstärken die Wirkung und lassen sie zu grossen Geschwüren werden.

Das Problem haben wohl viele wegen Chemikalien-Unverträglichkeit (MCS). Dazu wird schon im Fernsehen geworben gegen wunden Innenmund.

Phosphate und Hyperaktivität Zutaten mit Phosphor wirken für ganz bestimmte Menschen sehr persönlichkeitsverändernd. Ich meine dabei die Kinder und Erwachsenen, die durch Genuss von Phosphor hyperaktiv werden, besondere Aggressivität gegen Familienmitglieder und andere entwickeln und besonders in der Schule als schwer erziehbare Kinder "ausgemustert" werden in die Sonderschulen, ohne dass Gutachter zu den Schadstoffen hinzugezogen werden. Das entscheidet die Klassenlehrerin (und macht den Ausbildungsweg des Menschen damit kaputt).

Die Phoshor-haltigen Zusatzstoffe kommen in vielen Fertiggerichten vor. Phosphate finden Sie in vielen Wurstartikeln, als Pestizide, in Fertigsossen, Ketchup, Limonaden, Schokolade, .....
Wegen fehlender Daten, welche Phosphorverbindungen nicht die Persönlichkeitsveränderungen auslösen, habe ich alle markiert. Die Regierung soll die Hersteller dazu bringen, den Zusammenhang zu klären, bevor die Chemikalien weiterhin verwendet werden.

Wir kennen in unserer Nachbarschaft ein Kind, das auf Phosphate in der Nahrung aggressiv und tosend reagierte und in der Schule zappelig war.
Eine Klinik hat ihn darauf getestet und die Eltern mussten Phosphorarme Nahrung dem Kind geben.

Bei Nichteinhalten der Vorgaben und weiterem Zappeln wollte man ihn sonst amtlicherseits in eine Schule für Lernbehinderte einweisen.

Zur Übersichtsseite MCS: http://www.free.de/WiLa/Berufskrankheit/mcsshghg.htm oder zu Chemikalien-Unverträglichkeit: http://www.free.de/WiLa/Berufskrankheit/muchseh3.htm


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