Ein italienischer Wissenschaftler will Menschen klonen, schreibt Florian Rötzer am 27.01.2001 bei heise unter http://www.heise.de/tp/deutsch/special/klon/4782/1.html  Weiter heissst es im Text unter anderem : "...Im März soll eine Konferenz zu diesem Thema in Rom durchgeführt werden, zu der Antinori auch einen Vertreter des Vatikans einladen will. Das Klonen soll in einem nicht genannten Land im Mittelmeerraum durchgeführt werden..."

"...Bislang sind für das Klonen sehr viele mehrere hundert fusionierte Eizellen notwendig. Nur aus wenigen entstehen Embryos, die eingepflanzt werden können, und auch dann ist die Rate an Frühabgängen, Totgeburten und Geburtsschäden groß..." 

"...Möglicherweise handelt es sich auch nur um eine Art Werbeaktion, denn mit der Ankündigung einer solchen moralischen Überschreitung kann man sicherlich viel Medienaufmerksamkeit einheimsen..."

 

Nicht nur heute warnen weltweit die Gentechnologen vor diesem irrsinnigen und gefährlichen Schritt. Was ist mit der gesamten gentechnologischen Forschung, wenn dieser Schritt misslingt, um wieviel Jahre wird alles zurückgeworfen - nur wegen eines geltungssüchtigen italienischen Gynäkologen?

 
cenjur erinnert an dieser Stelle eindringlich den italienischen EU-Kommissionspräsidenten Prodi an die ihm direkt unterstellte "Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der neuen Technologien" sowie die Pressemitteilung der EU-Kommission vom 14. November 2000 mit dem Titel "Genforschung unter strenger Beobachtung"