Schriftliche Urteilsgründe in der Strafsache gegen Wolfgang Daschner

Das Bundesverfassungsgericht lehnt Gaefgens VB ab

Die Jugend hat keine Lobby
Polizeipsychologen schrecken offensichtlich sogar vor Kindesgefährdung
nicht zurück, wenn es um Täterschutz geht! Folter auf allen Kanälen

Der Mordfall Jakob von Metzler und seine Folgen
sprechen eine überdeutliche Sprache. Der Täter misshandelt und foltert heimtückisch aus niederen Beweggründen sein 11-jähriges Opfer zu Tode und der Polizei-Vizepräsident muss sich wegen Nötigung unter Missbrauch seiner Amtsbefugniss vor Gericht verantworten. Ein Profil des Täters wurde natürlich erstellt. Ein Profil der tätigen Beamten nicht. So hatte der Beamte Daschner nicht nur den Täter völlig richtig eingeschätzt, er war auch der Freund und Helfer, wie ihn sich Kinder vorstellen und wünschen. Welch eine Zumutung  muss es für W. Daschner, Vater zweier Adoptivkinder (!), gewesen sein, was der Polizeipsychologe mit Kindern, dazu noch den eigenen Geschwistern, vorschlug, nur um den Täter vor Zwangs- massnahmen zu schützen...  Rogall erklärt, warum Bärbel Stock so urteilen musste

Bei seiner Anordnung ignorierte der 61 Jahre alte Daschner ein von den Einsatzleitern entwickeltes Stufenkonzept. Es sah als wichtigsten Punkt die Konfrontation des Beschuldigten mit der ihm bekannten 15-jährigen Schwester Elena des Jungen vor. Sie war bereits von einem Polizeipsychologen auf diese Situation vorbereitet worden...

Täterschutz - Stufenplan 2 - Polizeipsychologe rät zur Kindesgefährdung
Mit GG Art. 1 und 2 überhaupt vereinbar?
Besondere Hoffnungen in dem Alternativkonzept habe man nach dem Rat des Polizeipsychologen auf ein Gespräch Gäfgens mit Jakobs Schwester Elena gesetzt, sagte der 42 Jahre alte Soko-Chef. Die 15-jährige und ihr zwei Jahre älterer Bruder seien in der Nacht auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet worden... «Ich war mir sicher, dass wir ihn knacken könnten über die gut aussehende Elena von Metzler, die das verkörperte, was er haben wollte» sagte der 42-Jährige. Der Psychologe hatte nach Angaben des Zeugen von einer Bedrohung Gäfgens abgeraten. web-portale

Denn Jakobs Schwester habe die Sehnsüchte des Täters verkörpert: Selbstsicherheit, Schönheit und Geld. Zur Frage des Verteidigers von Daschner, Eckart Hild, auf die möglichen psychischen Folgen für das Mädchen, gab es keine Antwort. MARIANNE QUOIRIN, 23.11.2004, Kölner Stadtanzeiger

Welt am Sonntag: "Und von all denen, die sich kritisch oder ablehnend zu den polizeilichen Maßnahmen äußerten, hatte keiner eine bessere Lösung anzubieten. Die einzige Alternative bestand darin, tatenlos abzuwarten und den qualvollen Tod des entführten Kindes in Kauf zu nehmen", sagte Wolfgang Daschner einmal bitter.

Dem kann cenjur als Prozessbeobachter nur beipflichten.
Wer kennt sich selbst? Wer weiß, was er vermag? Hat nie der Mutige Verwegnes unternommen? Und was du tust, sagt erst der andre Tag, war es zum Schaden oder Frommen. (Goethe) [Druckseite]

Die Welt online 26.11.04 - Mörder wirft Kommissar Androhung von Folter vor

taz 7524 vom 26.11.2004 Aussage gegen Aussage im Fall Daschner

Stern 25.11.2004 - Wir können alles mit Dir machen

Die Zeit 25.11.04 - Ein bisschen Folter gibt es nicht

Wir denken an Dich, Jakob...

Danke, Freund und Helfer!

Und wieder schreibt eine Frau Geschichte...

Man sieht nur mit dem Herzen gut - das Wesentliche ist unsichtbar