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Die Jugend
hat keine Lobby
Polizeipsychologen schrecken
offensichtlich sogar vor Kindesgefährdung
nicht zurück, wenn es um Täterschutz
geht! Folter auf allen
Kanälen
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Der Mordfall Jakob
von Metzler und seine Folgen
sprechen eine überdeutliche Sprache. Der Täter misshandelt
und foltert heimtückisch aus niederen Beweggründen sein
11-jähriges Opfer zu Tode und der Polizei-Vizepräsident
muss sich wegen Nötigung unter Missbrauch seiner Amtsbefugniss
vor Gericht verantworten. Ein Profil des Täters wurde
natürlich erstellt. Ein Profil der tätigen Beamten nicht.
So hatte der Beamte Daschner nicht nur den Täter
völlig richtig eingeschätzt, er war auch der Freund und
Helfer, wie ihn sich Kinder vorstellen und wünschen. Welch eine
Zumutung muss es für W. Daschner, Vater
zweier Adoptivkinder (!), gewesen sein, was der
Polizeipsychologe mit Kindern, dazu noch den eigenen
Geschwistern, vorschlug, nur um den Täter vor Zwangs-
massnahmen zu schützen... Rogall
erklärt, warum Bärbel Stock so urteilen musste
Bei seiner Anordnung ignorierte der 61
Jahre alte Daschner ein von den Einsatzleitern entwickeltes
Stufenkonzept. Es sah als wichtigsten Punkt die
Konfrontation des Beschuldigten mit der ihm bekannten
15-jährigen Schwester Elena des Jungen vor. Sie war bereits
von einem Polizeipsychologen auf diese Situation vorbereitet
worden...
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Täterschutz -
Stufenplan 2 - Polizeipsychologe rät zur Kindesgefährdung
Mit GG Art. 1 und 2
überhaupt vereinbar? Besondere Hoffnungen in dem Alternativkonzept
habe man nach dem Rat des Polizeipsycho logen auf ein
Gespräch Gäfgens mit Jakobs Schwester Elena gesetzt, sagte
der 42 Jahre alte Soko-Chef. Die 15-jährige und ihr zwei
Jahre älterer Bruder seien in der Nacht auf diese
schwierige Aufgabe vorbereitet worden... «Ich war mir
sicher, dass wir ihn knacken könnten über die gut
aussehende Elena von Metzler, die das verkörperte, was er
haben wollte» sagte der 42-Jährige. Der Psychologe
hatte nach Angaben des Zeugen von einer Bedrohung Gäfgens
abgeraten. web-portale
Denn Jakobs Schwester habe die Sehnsüchte des Täters verkörpert: Selbstsicherheit, Schönheit und Geld. Zur Frage des Verteidigers von Daschner, Eckart Hild, auf die möglichen psychischen Folgen für das Mädchen, gab es keine Antwort.
MARIANNE QUOIRIN, 23.11.2004, Kölner Stadtanzeiger
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Welt
am Sonntag: "Und von all denen, die sich
kritisch oder ablehnend zu den polizeilichen Maßnahmen
äußerten, hatte keiner eine bessere Lösung anzubieten.
Die einzige Alternative bestand darin, tatenlos abzuwarten
und den qualvollen Tod des entführten Kindes in Kauf zu
nehmen", sagte Wolfgang Daschner einmal bitter.
Dem kann cenjur
als Prozessbeobachter nur beipflichten. Wer kennt sich selbst? Wer weiß, was er vermag?
Hat nie der Mutige Verwegnes unternommen? Und was du tust, sagt erst der andre
Tag, war es zum Schaden oder Frommen. (Goethe) zur
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